🪵 Holzwurm (Carcoma) in spanischen Häusern: Was jeder Hauseigentümer wissen sollte

Viele Hausbesitzer in Spanien verwechseln Holzwürmer (Carcoma) mit Termiten. Beide sind zwar Schädlinge, die Holz schädigen, aber sie sind sehr unterschiedlich:
- Termiten: Stille, verborgene Zerstörer, die die Balken von innen her schwächen, bis sie ohne Vorwarnung zusammenbrechen.
- Holzwurm: Weniger gefährlich für die Bausubstanz, aber immer noch ein ernstes Problem, das Balken, Böden und Möbel befällt.
Um Ihr Haus zu schützen, müssen Sie den Unterschied kennen und wissen, wie Sie Holzwürmer erkennen und behandeln können.

Woher kommt der Holzwurm?
Anders als Termiten leben Holzwürmer nicht in unterirdischen Nestern. Sie kommen in der Regel über:
- Befallene Möbel, die Sie gebraucht kaufen.
- Einen benachbarten Standort.
- Oder sie fliegen einfach durch ein offenes Fenster ein.
Wenn sie erst einmal drin sind, bevorzugen sie die äußeren Holzschichten (Balken, Fußböden, Möbel).
Wie man den Holzwurm erkennt
Glücklicherweise hinterlässt der Holzwurm sichtbare Spuren:
Winzige Löcher im Holz, normalerweise 1 mm oder weniger im Durchmesser.
Wenn das Loch eine helle Farbe hat, ist es frisch.
Wenn Sie mit dem Finger über ein Loch fahren und es sich scharfkantig anfühlt, ist das Insekt wahrscheinlich noch aktiv.
Im Inneren des Holzes legen sie U-förmige Tunnel an, bevor sie durch ein anderes Loch wieder austreten.
Am deutlichsten zu sehen sind sie, wenn sie glatte und saubere Oberflächen haben, am Holzpulver, das die hinterlassen.
Hinweis: Nur etwa 10 % seines Lebenszyklus verbringt der Holzwurm als erwachsenes Insekt, das Holz frisst – den Rest verbringt er als Larve im Inneren des Holzes, wo er Eier legt und sich fortpflanzt.

Kann man mit Holzwürmern leben?
Die Wahrheit ist, dass in vielen Häusern in Spanien kleine Populationen von Holzwürmern vorkommen. Je nach Art der Immobilie und Standort ist es fast unmöglich, eine 100%ige Beseitigung langfristig zu garantieren. Der Schlüssel ist Kontrolle, nicht Panik.

Methoden zur Beseitigung des Holzwurms
Es gibt drei Hauptansätze:
1. Behandlungen mit Insektiziden
- Professionelle Insektizide sind weitaus wirksamer als Baumarktprodukte.
- Die Flüssigkeit muss auf das rohe, unlackierte Holz gestrichen werden, damit sie einziehen kann.
- Bei gründlicher Anwendung ist es sehr wirksam und schützt das Holz in der Regel mehrere Jahre lang.
- Der Nachteil: Das Holz wird chemisch behandelt („vergiftet“).
2. Wärmebehandlung
- Wenn das Holz 1-3 Stunden lang einer Temperatur von 50-60ºC ausgesetzt wird, werden alle Stadien des Holzwurms abgetötet.
- Garantiert 100%ige Ausrottung zum Zeitpunkt der Behandlung.
- Teuer und manchmal schwierig für ganze Häuser.
- Da das Holz selbst nicht geschützt ist, ist ein erneuter Befall möglich.
3. Anoxie (Sauerstoffentzug)
- Wird meist für Möbel und Kunstwerke verwendet.
- Der Gegenstand wird in Plastik eingeschweißt, und die Luft wird über mehrere Tage allmählich entzogen, so dass eine anoxische Umgebung entsteht.
- Äußerst wirksam zur Abtötung aller lebenden Holzwürmer.
- Wie bei der Wärmebehandlung wird das Holz anschließend nicht geschützt, so dass ein erneuter Befall möglich ist.

Der wichtigste Schritt
Ob Sie nun mit Holzwürmern oder Termiten zu tun haben, die wichtigsten Fragen sind:
- Habt ihr sie?
- Sind sie lebendig?
- Wie stark ist der Befall?
Wenn Sie das wissen, können Sie kluge Entscheidungen treffen – ob Sie nun mit einer kleinen, überschaubaren Population leben oder in eine professionelle Behandlung investieren.
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Denn ein Loch zu erkennen, ist einfach – zu wissen, was es bedeutet, ist die eigentliche Expertise.
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